Wandern im Nationalpark

Abwechslungsreicher Wanderurlaub: von Frühling bis Herbst

Zwischen tiefen Tälern und den höchsten Gipfeln Österreichs eröffnet sich allen wanderbegeisterten und Outdoorenthusiasten im Oberpinzgau ein Naturparadies von nahezu unendlicher Vielfalt. Erkunden Sie die Wandergebiete rund um unsere Resorts und erfreuen Sie sich an der Qualität der gepflegten Wanderwege. Genießen Sie außerdem kulinarische Schmankerl auf jahrhundertealten Almhütten und bestaunen Sie die spektakulären Ausblicke, die sich Ihnen auf Schritt und Tritt bieten.

Das klug ausgebaute Seilbahnen-Netz in den Kitzbüheler Alpen bietet ideale Voraussetzungen für einen entspannten Wanderurlaub mit den Liebsten. Von den Wildkogel Resorts steigen Sie direkt in die Gondel ein, mit der Sie zum Startpunkt Ihres Abenteuers schweben. Auf der anderen Talseite, im Nationalpark Hohe Tauern, wandern Sie von grünen Talböden bis zum ewigen Eis. Kristallklare Bäche, tosende Wasserfälle und eine unglaubliche Fülle von wunderschönen Bergseen zeugen vom Wasserreichtum der Hohen Tauern! Am Ende einer jeden Bergtour kann man die müden Beine und Waden in eiskaltem Gebirgswasser erfrischen.

Tourentipps

Ausgewählte Wanderungen im Oberpinzgau

Vom Gasthaus Finkau führt der Weg vorbei am Gerlosstausee und durch die Leitenkammerklamm hinein ins wunderschöne Wildgerlostal. Beim Materialaufzug im hinteren Talkessel beginnt der Aufstieg zur Zittauer Hütte. Dieser führt über eine Randmoräne hinweg und über eine sehr gute Steiganlage mit Seilgeländer zur Zittauer Hütte am Unteren Gerlossee (2.329 m). Diese Tour bietet ein Fülle an landschaftlichen Glanzpunkten, von denen die vergletscherten Berge rund um die Reichenspitze (3.303 m) besonders hervorstechen.

Optional: Von der Zittauer Hütte bietet sich die Verlängerung der Tour über den Oberen Gerlossee bis zum Roßkopf (2.845 m) an (+3 Std. Gesamtgehzeit ab und bis Hütte)

  • Ausgangspunkt: Gasthaus Finkau (1.409 m)
  • Höhenunterschied: 920 m
  • Gehzeit gesamt: 5:45 Std.
  • Schwierigkeit: mittel

Vom Gasthaus Finkau führt der Weg entlang der Leitenkammerklamm über eine Waldstufe hinauf zur Trisselalm. Hinter der Alm beginnt der steile Aufstieg in Richtung Wildkar Hochalm. Dieser ist zwar anstrengend, führt aber durch einen wunderschönen Zirbenwald und bietet beim Verlassen des Waldes bereits wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Hochgebirgslandschaft. Der Weg führt nun weiter, zunächst über gut gestufte Matten, hinein in einen Kessel. Von hier steigt man durch zunehmend karge und steinige Hänge hinauf zum Wildkarsee (2.490 m) und von dort ein kurzes Stück weiter zur Seekarscharte (2.519 m). Von hier eröffnet sich ein unvergleichlicher Panoramablick auf den Nationalpark Hohe Tauern und die Zillertaler Alpen.

  • Ausgangspunkt: Gasthaus Finkau (1.409 m)
  • Höhenunterschied: 1.110 m
  • Gehzeit gesamt: 6:00 Std.
  • Schwierigkeit: mittel

Ohne Zweifel eines der Highlights im Nationalpark Hohe Tauern sind die Krimmler Wasserfälle mit einer Fallhöhe von 380 Metern. Auf einer Runde von knapp 7 Kilometern entlang des Wasserfallweges erlebt man das Naturschauspiel hautnah. Der Gischt sagt man sogar Heilkräfte nach. Unser Tipp: Wer es einsamer haben möchte, erlebt die Krimmler Wasserfälle vom „Alten Tauernweg“ aus. Dieser wurde bereits 2.000 vor Christus von den Kelten erbaut und später von den Römern genutzt.

  • Ausgangspunkt: Parkplätze bei den Wasserfällen in Krimml (1.076 m)
  • Höhenunterschied: 400 m
  • Gehzeit gesamt: 3:00 Std.
  • Schwierigkeit: leicht

Der Gernkogel (2.267 m) präsentiert sich als stiller Aussichtsberg, der von blumenreichen Almwiesen umgeben ist. Das Panorama reicht von den Hohen Tauern über die Kitzbüheler Alpen bis hin zum Kaisergebirge und ist atemberaubend. Vom Güterweg Walder Sonnberg beginnt der Aufstieg zunächst auf kleinen Straßen, Schotter- und Traktorwegen vorbei am Ederbauer bis hin zur Wurfalm. Ein Stück hinter der Alm zweigt der Weg Nr. 731 zum Gernkogel ab. Der markierte Pfad überwindet drei Stufen und zieht dann westwärts über großflächige Blumenwiesen weiter in Richtung Gipfel. Zuletzt über den etwas steileren, grasigen aber unschwierigen Ostgrat zum Gipfelkreuz.  

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Güterweg Walder Sonnberg (1.220 m)
  • Höhenunterschied: 1.050 m
  • Gehzeit gesamt: 5:00 Std.
  • Schwierigkeit: leicht

Bei dieser Tour zeigt das 16 Kilometer lange Obersulzbachtal, dass es neben Dreitausendern wie Großvenediger und Großer Geiger auch einsam gelegene Pfade mit Karen, Wasserfällen und Bergseen zu bieten hat. Vom Parkplatz Hopffeldboden (1.080 m) geht es entlang der Almstrasse bis zur Gstreifbrücke. Von hier führt der Forstweg steil und in Serpentinen, später vorbei an einem Latschenhang in Richtung Seebachalm (1.995 m). Von hier weiter über Almgelände in mäßiger Steigung vorbei am oberen Seebachfall hinein in den Kessel des unbeschreiblich schönen Seebachsees (2.083 m). Nach ausgiebiger Rast erfolgt der Abstieg auf markiertem Wald- und Wiesensteig hinunter zur Schiedhofalm und weiter entlang der Straße über die Berndlalm (wunderschöne Alm mit Möglichkeit zur Einkehr) zurück zum Ausgangspunkt.

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Hopffeldboden (1.080 m)
  • Höhenunterschied: 1.000 m
  • Gehzeit gesamt: 6:00 Std.
  • Schwierigkeit: mittel

Der Bettlersteig verbindet das Ober- mit dem Untersulzbachtal und ist ein landschaftlich eindrucksvoller, aber wenig begangener Übergang. Am besten parkt man beim Parkplatz Hopffeldboden (1.080 m) und fährt von dort weiter mit dem Wandertaxi bis zur Berndlalm (1.514 m). Direkt hinter der Berndlalm zweigt der Weg in Richtung Bettlerscharte ab. Zunächst folgt man dem Forstweg zur Berndlhochalm, ab hier dem immer steiler werdenden Wanderweg bis zur Bettlerscharte (2.002 m). Hier eröffnet sich ein grandioser Rundumblick, der zum Genießen und zu einer ausgiebigen Rast einlädt. Der Abstieg ins Untersulzbachtal führt zunächst über die mäßig geneigte Hochalm, wird im Bereich der Wechselklamm jedoch immer steiler und ist in diesem Bereich auch teilweise versichert. Danach führt der Weg gemächlich hinunter zur bewirtschafteten Stockeralm (Möglichkeit zur Einkehr) und weiter talauswärts. Ab Stockeralm besteht auch die Möglichkeit, mit dem Hüttentaxi zurück zum Parkplatz Hopffeldboden im Obersulzbachtal zu fahren.

Wichtig: Der Bettlersteig führt teilweise durch sehr steiles Gelände und ist daher nur geübten Wanderern zu empfehlen! Die Wanderung kann natürlich auch in umgekehrte Richtung gegangen werden.

  • Ausgangspunkt: Parkplatz Hopffeldboden (1.080 m)
  • Höhenunterschied: 601 m
  • Gehzeit gesamt: 3:30 Std.
  • Schwierigkeit: schwer

Das obere Untersulzbachtal ist ein Sonderschutzgebiet, in dem der Mensch nur wenige Spuren hinterlassen hat. Da die Route ab der Aschamalm (1.634 m) bis zur Gletscherzunge nur mit Steindauben markiert ist, bleibt diese Wanderung Menschen mit alpiner Erfahrung und mit Pfadfinderqualitäten vorbehalten. Noch wichtiger ist hier jedoch der respektvolle Umgang mit der Natur und die Freude am Erleben dieser einzigartigen, geschützten Landschaft.

Mit dem Wandertaxi geht es vom Gasthaus Schütthof in Neukirchen zur Stockeralm (1.280 m) ins Untersulzbachtal. Von hier dem breiten Weg taleinwärts bis zur Aschamalm (1.634 m) folgen. Ab hier den Steindauben weiter taleinwärts in Richtung des hintersten Talkessel folgen und bei einer Steinmauer die Grenze zum Sonderschutzgebiet Untersulzbachtal (Schild) überschreiten. Weiter über eine Geländestufe mit einem ziemlich verwachsenen Erlengürtel in Richtung Talverengung. Dort zunächst dicht an einem Felssockel vorbei und weiter im Anstieg um ein Felseneck herum in einen Kessel. Von dort etwa 150 Hm bergauf zu einer Felsschulter (Schlüsselstelle), die auch links über Grasbänder umgangen werden kann. Darüber erreicht man eine mäßig steile Mulde und einen Geländeknick. Hinter diesem erreicht man einen beeindruckenden, fast ebenen Geröllboden, dem man bis zum Gletschertor folgen kann. Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg.

Wichtig: Die Tour ist nur für Wanderer anzuraten, die sich im Gelände orientieren können!

  • Ausgangspunkt: Stockeralm (1.280 m)
  • Höhenunterschied: 910 m
  • Gehzeit gesamt: 6:00 Std. (ab und bis Stockeralm)
  • Schwierigkeit: mittel

Der Herrensteig vom Wildkogel zur Baumgartenalm ist eine genussvolle und unglaublich schöne Aussichtswanderung in den Kitzbüheler Alpen. Jeder Schritt wird begleitet von einem beeindruckenden Panoramablick in die Hohen Tauern, Kitzbüheler Alpen, über das Kaisergebirge bis hin zum Dachstein. Am Ende der Tour wartet mit der Baumgartenalm (1.402 m) eine urige Alm mit toller Kulinarik und eigener Käserei!

Von der Bergstation der Wildkogelbahn geht es auf einem breiten Almweg zum Gasthof Wolkenstein und von dort weiter über den Frühmesser (2.233 m) zur Herrensteigscharte. Ab hier gemütlich über den flachen Höhenrücken bis zum Steinfeldjoch am Fuße desGroßen Rettenstein (2.366 m). Von hier steil bergab zur Madl Hochalm und weiter dem Almweg folgend bis zur Baumgartenalm. Nach einer ausgiebigen Rast entweder mit dem Taxi zurück nach Bramberg oder Neukirchen oder entlang des Forstweges durch das Mühlbachtal zurück (+ 2 Std. Gehzeit).

Tipp: Ab Steinfeldjoch kann der Aufstieg zum Großen Rettenstein (2.366 m) eingebaut werden (zusätzliche Gehzeit: 3 Std.)

  • Ausgangspunkt: Talstation Wildkogelbahn Neukirchen (850 m)
  • Höhenunterschied: 502 m (ab Bergstation Wildkogelbahn im Aufstieg)
  • Gehzeit gesamt: 3:30 Std. (ab und bis Stockeralm)
  • Schwierigkeit: mittel

Vom Berghof in Hollersbach (1.200 m) geht es entlang eines mäßig steilen Waldweges durch den vorderen Lachwald hinauf zur Vorderlachalm ( 1.701 m). Von hier weiter über einen wunderschönen Höhenweg, vorbei am Einbrennhütterl und der Rossalm bis hin zur Lachhochalm (1.838 m). Hinter der Lachhochalm führt der Weg über durch kleine Bäche durchsetztes Wiesengelände bis zur Lachgrundalm. Von dort über steileres Almgelände hinunter zur Lahneralm im Hollersbachtal und weiter zur Senninger Alm (1.132 m). Die Senninger Alm ist berühmt für ihre gute Küche und den legendären Kaiserscmarrn! Nach einer ausgiebigen Rast geht es entlang des Bachlehrweges zurück nach Hollersbach oder auf Wunsch mit dem Hüttentaxi zurück ins Tal.

  • Ausgangspunkt: Gasthof Berghof (1.200 m)
  • Höhenunterschied: 638 m
  • Gehzeit gesamt: 6:00 Std. (bis Hollersbach)
  • Schwierigkeit: mittel

Von der Bergstation der Panoramabahn Kitzbüheler Alpen folgen wir dem Forstweg in Richtung Panoramaalm. Der Weg führt uns vorbei am Speichersee und entlang des Bergrückens durch Almgelände zur Bergstation der Hartkaser-Sesselbahn. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung auf die herrliche Sonnenterrasse der Panoramaalm (1.975 m). Nach einer Stärkung geht es weiter in Richtung Zweitausender, dessen Gipfel sich auf dem Weg zum Roßgruber leicht mitnehmen lässt. Nach der Bergstation der Sesselbahn Zweitausender führt der Weg zunächst bergab und zweigt dann an einem Zaun rechts ab in Richtung Roßgruber. Entlang des Zauns und über einen Rücken erreicht man eine Vorkuppe, von hier geht es durch eine kleine Senke und weiter entlang des steilen und schmalen Südostgrates auf den Gipfel des Roßgruber (2.156 m). Von hier eröffnet sich ein atemberaubender Panorama-Rundumblick, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Der Abstieg erfolgt entlang des Aufstiegsweges.

  • Ausgangspunkt: Bergstation Panoramabahn Kitzbüheler Alpen (1.894 m)
  • Höhenunterschied: 550 m
  • Gehzeit gesamt: 3:30 Std.
  • Schwierigkeit: mittel

Wer den konditionell anspruchsvollen Aufstieg auf den Pihapper (2.513 m) gemeistert hat, wird mit einem unvergleichlich spektakulären Panoramaausblick in alle Himmelsrichtungen belohnt! Ausgangspunkt der Wanderung ist der Berghof (1.200 m) in Hollersbach. Kurz oberhalb führt der Weg mäßig steil und mehrfach eine Forststrasse querend durch den Wald in Richtung Pihapper. Kurz vor der Pölsenalm lichtet sich der Wald und fortan geht es in einigen Schleifen über Almgelände hinauf auf ein abflachendes und von einigen Lacken besetztes Plateau. Ein Abstecher nach links zum Mittersiller Hausberg Platte (1.787 m) bietet sich hier an und ist in wenigen Minuten leicht machbar. Der Weg zum Pihapper führt nach rechts über einen mäßig und in weiterer Folge deutlich steigenden, aussichtsreichen Rücken bis zum Pflugsberg (2.415 m). Von hier steigt man aus einer Blockmulde südwärts durch ein Felsentor und weiter über einen aussichtsreichen Grat hinunter in eine Scharte. Ab hier beginnt der felsige Anstieg zum Gipfel, auf etwa halber Höhe hilft eine kleine Leiter mit Drahtseil über einen Geländesprung hinweg. Ist auch diese Stelle gemeistert, ist es nur noch ein Katzensprung zum Gipfelkreuz!

  • Ausgangspunkt: Gasthof Berghof (1.200 m)
  • Höhenunterschied: 1.360 m
  • Gehzeit gesamt: 8:00 Std.
  • Schwierigkeit: schwer

Durch das Felbertal führt über den Hintersee und den Plattachsee der Felbertauern, ein jahrhundertealter Handelsweg über den Alpenhauptkamm. Für den Auf- bzw. Abstieg gibt es zwei Routen: Den Trassensteig (nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer) und durch das Trudental (angenehmes Gehgelände). Wir wählen in dieser Beschreibung beide Wege, selbstverständlich kann auch über das Trudental auf- und abgestiegen werden. Vom Hintersee (1.313 m) folgt man dem Forstweg vorbei am malerischen Hintersee, der Gamsblickhütte und der Hinterseealm. Man betritt nun die Kernzone des Nationalpark und überschreitet den Bach, bevor der Steig nach links schwenkt und durch Sträuchergürtel und Wiesen zu einer Steilstufe führt. Die nächsten 100 Höhenmeter werden luftig. Über kleine Leitern und seilversicherte Stellen geht es am beeindruckenden Schleierfall vorbei in Richtung Plattachsee. Der restliche Weg zur St. Pöltner Hütte (2.481 m) führt über gut gestuftes, meist steiniges Gelände und stellt keinerlei Schwierigkeit mehr dar. Für den Abstieg empfehlen wir die Route über das Naßfeld und das Trudental!

Wichtig: Der Aufstieg über den Trassensteig sollte nur bei schönem und trockenen Wetter gewählt werden! Für besonders sportliche und konditionsstarke Wanderer bietet sich der Aufstieg zum Tauernkogel (2.989 m, Hüttengipfel der St. Pöltner Hütte, zusätzliche Gehzeit: 3:15 Std.) an.

  • Ausgangspunkt: Hintersee (1.313 m)
  • Höhenunterschied: 1.200 m
  • Gehzeit gesamt: 6:30 Std.
  • Schwierigkeit: mittel (Trassensteig: schwer)

Die Wanderung beginnt direkt am Felbertauern-Nordportal. Der Weg führt zunächst relativ flach in die Keesau, bevor er ungefähr auf halber Strecke nach rechts aufsteilt und durch einen strauchbewachsenen Schwemmkegel in Serpentinen steil auf ein Plateau führt. In einem weit gezogenen Linksbogen führt der Pfad nun durch ein mit Felsblöcken durchsetztes Gelände am Nordosthang des mächtigen Teufelsspitzes (2.848 m) entlang und am Ende über gestuftes Gelände hinauf zum Amertaler See (2.279 m). Von hier bieten sich Verlängerungsmöglichkeiten zur Amertaler Höhe (2.841 m) oder in Richtung Osttirol an. Der Abstieg vom See erfolgt auf der Aufstiegsroute.

  • Ausgangspunkt: Nordportal des Felbertauerntunnels: 1.605 m
  • Höhenunterschied: 700 m
  • Gehzeit gesamt: 4:00 Std.
  • Schwierigkeit: mittel

Der Gaisstein (2.363 m) ist der höchste Grasberg in den Kitzbüheler Alpen und gleichzeitig einer der höchsten Grasberge in Europa. Von seinem Gipfel überblickt man nicht nur die Hohen Tauern und die Kitzbüheler Alpen, sondern auch das Kaisergebirge, die Leoganger Steinberge und das Dachsteingebirge. Direkt hinter der Bürglhütte (1.699 m) beginnt die Wanderung, die nur kurz dem Almweg folgt und dann bei der Weggabelung in Richtung Sintersbachscharte abzweigt. Bis zur Scharte führt der Steig nun durch herrliches Almgelände in angenehmer Steigung, der Panoramablick in die umliegende Bergwelt ist stetiger Begleiter. Von der Scharte geht es steiler werdend in Richtung Gipfel, auf den letzten 200 Metern über den Westgrat sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Der Rückweg führt entlang des Bergrückens in Richtung Süden, die Bürgelhütte hat man dabei größtenteils bereits im Blick. Auf der Hüttenterrasse lässt sich die Wanderung bei einer Jause oder selbstgebackenem Kuchen gemütlich ausklingen.

  • Ausgangspunkt: Bürglhütte (1.699 m)
  • Höhenunterschied: 700 m
  • Gehzeit gesamt: 4:30 Std.
  • Schwierigkeit: mittel
Orientierung
leicht gemacht

Für Ihren Wanderurlaub bei uns empfehlen wir die Wanderkarten Kompass Venedigergruppe Oberpinzgau und Kompass Kitzbüheler Alpen. Viele der hier angeführten Wanderungen finden Sie auch im Rother Wanderführer Hohe Tauern Nationalpark Nord. Unsere Mitarbeiter wissen, wo Sie Kartenmaterial besorgen können!

Mobil & umweltschonend

Gäste- und Mobilitätskarte Nationalpark Sommercard

Einmal eine ganze Woche nicht ins Auto steigen – was für eine herrliche Vorstellung! Im sommerlichen Nationalpark Hohe Tauern wird sie mit Leichtigkeit Realität. Denn unsere Gäste fahren mit der Nationalpark Sommercard mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Raum Pinzgau kostenlos. Ihre Lieblings-Wanderziele erreichen Sie auf diese Weise bequem mit dem Nationalpark-Wanderbus, dem ÖBB Postbus, der Pinzgauer Lokalbahn und mit den Bergbahnen sowie teilnehmenden Wandertaxis

Infos

  • Gültig: bis 31. Oktober
  • Umfasst: Öffis im gesamten Raum Pinzgau (außer Dampf- und Sonderzüge)
  • Nutzbar: Ab der 1. Nacht Ihres Aufenthalts (auch am An- und Abreisetag)
  • Inklusivleistungen bei den “Inklusiv-Partnern” und mindestens 10% Ermäßigung bei “Bonus-Partnern”
  • 60 Attraktionen in der Ferienregion
Wandertipp für Familien
Smaragdweg im Habachtal

Der Smaragdweg in der Wildkogel-Arena ist als Themenwanderweg spielerisch aufbereitet, sodass die Informationen über die Mineralogie und Geologie des Habachtales auch für Kinder spannend zu erleben und begreifen sind. Man erlebt sprudelnde Quellen, den wilden Bergbach und kann sogar selbst nach dem Edelstein schürfen!

Wanderlust?
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